STERN.Geschichte

FAMILIE FÖGER 1509 bis 2009

1509 wurde unseren Vorfahren das Familienwappen verliehen. Es darf vermutet werden, dass wir schon damals eine Gastwirtschaft betrieben haben.

Der Familienname "Föger" stammt ursprünglich aus Südtirol. Damals noch "Feger", das sich dan später in "Föger" änderte. Der Name Feger stammt vom Beruf des Schwertfegers, sessen Aufgabe es war, das Schwert bzw. die Klinge blank zu fegen, sie also zu polieren und blank zu schleifen.

Im späten Mittelalter dürften die Fögers Nordtirol, im speziellen das mittlere Oberinntal für sich entdeckt haben. 1509 wurde dann das Familienwappen an die Familie Föger verliehen.

Aufzeichnungen von Gemeinden, Kirchen und Klöstern sind in dieser Zeit noch sehr rar, darum kann man auch nicht mit Sicherheit den weiteren Lauf der Familie sagen. Die ersten schriftlichen Dokumente finden wir wieder im 18. Jahrhundert, wo unsere Familie bereits das Wirtshaus am Fernpass führte und bis ins 20. Jahrhundert dies auch weiterführte. 1907 entschieden sich dann Alois und Franziska Föger, dass sie den Fernpass verlassen und ...

 

Die STERN.Geschichte der Familie Föger 1907 bis 2007

Seit 100 Jahren führt nun unsere Familie den Traditionsgasthof in Obsteig. Mit Stolz und Respekt können wir heute auf eine bewegte Geschichte zurückblicken.

Großen Anteil an dieser Geschichte hat unsere Oma und Mutter Adele - die gute Seele vom STERN. Diese Seite möchten wir vor allem ihr widmen und ihr danken für alles, was sie in den letzten 85 Jahren für das Haus und die Familie getan hat und auch weiterhin tun wird.

Auch Sie sind Teil dieser Geschichte! Darum möchten wir uns bei Ihnen für das DABEI SEIN bedanken und hoffen, dass wir die nächsten 100 Jahre des STERNs gemeinsam bestreiten werden.

Die STERN.Wirtsleut'

Alois Föger
(1907-1915, à 1915)

Franziska Föger
(1907-1949, à 1960)

Hermann Föger sen.
(1949-1977, à 1986)

Adele Föger
(1949-1977)

Hermann Föger
(1977-2005)

Roswitha Föger
(1977-2002)

René Föger
(seit 2005)


Ein kleiner Abriss aus 100 Jahren Familie Föger
Die Geschite der Wirtsfamilie Föger geht eigentlich viel weiter zurück. Erste Aufzeichnungen findet man im Jahre 1509. Aber heuer feiern wir die Geburtsstunde des STERNs, darum beginnt diese Geschichte im Jahre...

1907
entschlossen sich Franziska und Alois Föger vom Gasthof am Fernpass aufzubrechen und ihr neues Glück woanders zu suchen. Von der landschaftlichen Pracht und der einzigartigen Idylle des Mieminger Plateau begeistert erwarben sie das bereits bestehende Gasthaus STERN (anno dazumal auch Neuwirt genannt, weil es zum Gasthaus Löwen das jüngere Gasthaus war) mit allen seinen landwirtschaftlichen Flächen.

1912
kam Hermann als 4. Kind von Franziska und Alois Föger zur Welt.

1915
verstarb Alois an den Folgen einer Kriegsverletzung aus dem 1. Weltkrieg im Lazarett in Innsbruck. Von nun an führte Franziska unter Mithilfe ihrer Eltern, treuer Bediensteter und später mit ihren Kindern den STERN alleine.

1922
erblickte Adele Föger als älteste Tochter von Anna und Josef Föger (vulgo Postmeister) im alten Anwesen „Schneggenhausen“ das Licht der Welt.

1938-1945
stand es schlecht um den STERN. Franziska musste nicht nur alleine den Betrieb der Land- und Gastwirtschaft aufrechterhalten, sondern auch hohe Einbußen aufgrund ihrer Ablehnung des NS-Regimes in Kauf nehmen.

1946
nach der Rückkehr aus der Gefangenschaft des 2. Weltkrieges stellte sich Hermann, nun als einziger lebender Nachfahre von vier Kindern, an die Seite seiner Mutter und übernahm die Land- und Gastwirtschaft. Es ging wieder aufwärts mit dem STERN und die begnadete Köchin Franziska konnte endlich wieder Gäste mit ihren Schmankerln verwöhnen.

1949
Liebesabsprachen vor dem Krieg hielten leider nur selten - so missglückten auch jene des Sternwirts Hermann und der Postmeister Adele. Aber alles hat auch seine Kehrseite – in diesem Fall eine positive: Adele und Hermann fanden sich und besiegelten ihr Glück am 19. April 1949. Lustigerweise schrieben sich beide vor und nach der Hochzeit mit Nachnamen Föger (Verwandtschaft konnte aber ausgeschlossen werden).

1950-1959
war die Zeit der Kinder (Josef 1951, Hermann 1953, Hildegard 1955, Günther 1959) und der Aufbauarbeit. So erlernte Adele die hohe Kunst des Kochens, widmete sich fortan dem Wohl der Gäste und verwöhnte sie mit dem bekannten Apfelstrudel (von Franziska erlernt). Neben seiner Gastgeber-Rolle war Hermann ein passionierter Landwirt, der für Feld und Vieh immer zur Stelle war. Damals kamen die Gäste nur zur „Sommerfrische“. So verbrachten auch die späteren österreichischen Bundeskanzler Vranitzky und Schüssel ihren Jugendurlaub zwar nicht im STERN, aber in Obsteig. In den Wintermonaten kamen fast ausschließlich Einheimische zu Besuch.

1957
kam Roswitha als fünftes Kind von Marianne und Franz Rappold in Nassereith zur Welt.

1960
wurde die Veranda auf der Hausrückseite abgerissen und ein Zubau für Gästezimmer gebaut. Nun gab es rund 20 Zimmer mit fließendem Wasser und genügend Toiletten auf den Gängen. Nachttöpfe leeren und Krüge mit heißem Wasser schleppen gehörten der Vergangenheit an. Aus dieser Zeit stammt auch die Werbeinschrift auf der damaligen Hausmauer: „Schöne Fremdenzimmer, reine Weine, Gute Küche, Fass- und Flaschenbiere“, die auch heute noch ihre Berechtigung hätte.

1964-1976
kam dank der Olympischen Winterspiele in Innsbruck auch der Winterurlaub in Schwung. Dank der „modernen“ Gästezimmer konnten auch im STERN seit den 60er Jahren Wintergäste zum Schifahren und Langlaufen begrüßt werden. Durch den Ganzjahresbetrieb wurde das STERN-Team immer größer. Und so kam 1968 auch eine der wohl treuesten Seelen zum STERN: unsere Anni - mittlerweile schon seit 39 Jahren mit dabei.

1977
nach dem Herzinfarkt des Vaters übernahm Hermann Junior die Leitung der Geschäfte und musste beim bereits vorbereiteten Umbau kräftig Hand anlegen. Nun wurde der Giebel des Haupthauses gedreht, wodurch aus dem Stuckwerk der vergangenen Jahre eine harmonische Einheit wurde. Hier liegt auch die Geburtsstunde des heutigen Erscheinungsbildes.

1977 - 1988
waren die Goldenen Jahre. Urlaub in den Bergen war schick und immer mehr Menschen erfuhren von der herrlichen Naturlandschaft am Mieminger Plateau. Gott sei Dank verstanden es die Tourismuspioniere die Ursprünglichkeit und Natürlichkeit der Region zu bewahren – dafür sind wir heute noch dankbar. In dieser Zeit beehrte uns auch Rudolf von Habsburg – ein Sohn des letzten k.u.k. Kaisers. Auch im Privaten galten die Goldenen Jahre: René 1977, Marcell 1986 und Leon 1987 wurden geboren und in den goldenen Farben des Oktobers 1986 gaben sich Roswitha und Hermann das Ja-Wort.

1989
erhielt der STERN seine letzte große Veränderung. Ein Stockwerk wurde aufgebaut, ein neuer Trakt an der Nordseite entstand und nahezu alle Gästezimmer wurden neu gebaut. So entspricht das Haus auch heute noch den aktuellen Standards und bietet einen herrlichen Wohnkomfort.

2004
stand im Wechsel der Generationen. Hermann führt nun gemeinsam mit seinem ältesten Sohn René die Geschäfte. Neue Ideen und moderner Service wurden mit eingebracht; die Tradition blieb jedoch erhalten. So wurde der STERN auch offiziell in den Verband der Tiroler Wirtshäuser mit aufgenommen.

2006
Der STERN ist und bleibt, wie er ist. Ein qualitätsvolles Hotel mit sehr persönlicher und familiärer Atmosphäre, dessen Wurzeln im Wirtshaus liegen. Der Wirtshaus-Gedanke hat immer mit Sich Treffen und HUANGARTEN (tirolerisch: sich unterhalten) zu tun. Und so soll es auch die nächsten 100 Jahre bleiben.

 
 
Familien-Landhotel Stern, A-6416 Obsteig am Sonnenplateau, tel. +43 (0)5264.8101 fax DW 76, infono@sonicht.hotelstern.at www.hotelstern.at